"Ahandvollmusik", Sonntag, 25. Juni 2017 um 11 Uhr

Idyllisch am Waldrand gelegen, bietet die kleine Kapelle Platz für 12 Zuhörer. Wenn dann die fünf Musikerinnen Sylvia Schulz (Voice), Heide Burkhart, Birgitta Englhard, Renate Siegert und Ursel Dümmler mit ihren kleinen und großen Blockflöten darin auftreten, wirds kuschelig.
Es wurde meist alte Musik aus dem 16. Jahrhundert mit unterschiedlich großen Blockflöten gespielt, aus der Zeit Hildegard von Bingen über William Byrd, Thomas Lupo, Giovanni Battista Grillo, Melchior Franck u.a..
Modernere Stücke von Zeitgenossen wie Glen Shannon und Lance Eccles, z.B. über die "Ameisen" und den "Hund" waren auch vertreten und sorgten für Abwechslung und Kurzweil. Von Virtuosität und Lebendigkeit der damaligen Musik zeugte die solistische Blockflöteneinlage, gespielt von Renate Siegert, über Jacob van Eyck (ca. 1590-1657).
Es sind immer wieder Gäste willkommen, die bereit sind, sich mit dem Ensemble auf Neues einzulassen. So war Werner Rösch als Bassstimme gefragt, um Lieder wie "Questa dolce Sirena" (Giovanni Gastoldi), "Dindirindin" (occtitanisches Liebeslied), "Der Floh" (Erasmus Widmann), und "Come again" (John Dowland) gemeinsam im Quartett mit Sylvia Schulz ((Sopran), Ursel Dümmler (Alt), Heide Burkhart (Tenor) zu musizieren.