Daten

Das Objekt entspricht dem Urtyp eines Gebäudes, rechteckiger Grundriß mit Satteldach. Die begehbare Skulptur besteht aus massiven Asphaltwänden (schwarz), einer Eingangsöffnung (0,7 x 2,1 Meter) und drei Scheiben aus mundgeblasenem Glas in den Farben rot, gelb, grün. Das alltägliche schwarze Alltagsmaterial Gußasphalt nimmt Bezug zum schwarzen Innenraum der Gnadenkapelle mit der schwarzen Madonna in Altötting. Der erste Standort der Asphaltkapelle war 2001 auf dem Kapellplatz in Altötting. Die beiden Alltagsmaterialien bzw. -objekte Asphalt und "Ampel” bilden einen mystischen Ort und werden in ihrer elementaren Struktur unmittelbar erlebt und wahrgenommen. Licht und Dunkelheit treffen als alltägliche, materialgewordene Elemente aufeinander. Die Glassteine durchdringen die dunkle Asphaltwand an der Stirnseite, farbiges Licht dringt in den Raum.

– Idee, Plan und Realisierung: Wilhelm Koch
– Statik: Thomas Beck, München
– Ausführung: Deutsche Asphalt, Garching
– Größe: 2 x 5 x 3 Meter

Material: Gußasphalt. Entstanden 2001 im Rahmen der Oberbayrischen Kulturtage auf dem Kapellplatz in Altötting. Danach 2002 wiederaufgebaut in Etsdorf in der Oberpfalz am nördlichen Waldrand.

– 2002 Segnung als Kapelle
– seit 2002 findet jedes Jahr im Mai das Asphaltkapellenfest statt
– seit 2009 entsteht der "Kreuze Weg" mit Künstlerkreuzen auf dem Weg zur Asphaltkapelle
– seit 2014 findet die Konzertreihe "1:12-Konzerte" statt